Willkommen

Herzlich willkommen auf meinem Blog,

hier findet Ihr Informationen, Meinungen und Erfahrungen rund um das Stillen, speziell dem Tandem- und Langzeitstillen.

Viel Spaß beim Stöbern!

Dienstag, 21. Januar 2014

Blog wird nicht mehr fortgeführt

Liebe Leser,

ich habe im Laufe der Jahre viel getan und einiges aufgebaut. Nun ist es an der Zeit zusammenzufassen und zu ordnen.

Daher werde ich in diesem Blog nicht mehr schreiben - habe das ja sowieso nur unregelmäßig getan, obwohl es viele formulierte Texte in meinem Kopf gab. Ich denke, das wird auch besser funktionieren, wenn alles neu geordnet ist.

Das heißt, dass ich meine Texte (auch weiter zum Thema Langzeit-/Tandemstillen, obwohl die Zeit für mich persönlich nun wirklich endgültig vorbei ist) nur noch auf meinem "Doula-Blog" schreiben werde, und diesen findet Ihr hier:


Dorthin habe ich auch die Texte von hier kopiert, die mir wichtig sind.

Also, ich freue mich, wenn Ihr auch dort mitlest.

Und es gibt nach wie vor meine Facebook-Seite zum Thema:


Liebe Grüße von

Angela

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Was ist Langzeitstillen? - ein paar Gedanken - Achtung: theoretisch und lang

Hallo,

da hatte ich doch vor einigen Tagen einen ganz unerwarteten Streit (leider nur über das Medium Computer, wahrscheinlich hätten wir uns persönlich viel schneller verständigen können.), im Prinzip aus einer Nichtigkeit entstanden, hätte nicht sein brauchen. Aber wie das so ist, wenn man sich angegriffen fühlt, kontert man......

Es ging um das Langzeitstillen. Die Kollegin meinte, das sei kein gutes Wort. Soweit kann ich auch eigentlich mitgehen. Bedeutet es doch, dass irgendwo eine Grenze festgelegt wird, die angibt, wann man noch "normal" stillt und wann "langzeit" (und infolgedessen irgendwie "unnormal"). So weit so gut.

Irgendwie kamen wir auf die Frage nach dem natürlichen Abstillalter beim Menschen und gerieten mächtig aneinander. Mir fiel dabei auf, dass es offensichtlich einen gedanklichen Zusammenhang zwischen dieser "Grenze" (natürliches Abstillen) und dem Begriff Langzeitstillen gibt. Denn ich nannte "3 Jahre" als Grenze, ab der ich vom Langzeitstillen sprechen würde, und sie konterte mit Angaben zum Abstillalter beim Menschen. Dabei ist das kein unbedingt zwangsläufiger Zusammenhang. Man könnte auch die Mitte der "normalen" menschlichen Stillzeit nehmen und von allem, was über diesem Zeitpunkt liegt, vom Langzeitstillen sprechen. Ich finde, diese ganze Begriffsbestimmung ist tatsächlich ein Problem, dem man mal nachgehen sollte.

Das wirft nun ein paar Fragen auf:

1. Wie sollte man Langzeitstillen definieren?
2. Wo liegt das natürliche Abstillalter des Menschen?
3. Sollte man das natürliche Abstillalter des Menschen zur Grundlage für die Definition des Langzeitstillens machen und wenn ja, in welcher Weise.
4. Sollte man das Wort "Langzeitstillen" verwenden oder lieber nicht?


Auf 1. gibt es meines Wissens keine wirkliche Antwort. "Langzeitstillen" ist ein Wort, das sich eingebürgert hat und verwendet wird, ohne eine richtige Definition zu besitzen. Meines Erachtens wird es daher individuell sehr verschieden benutzt, was eben auch die Ursache für Unstimmigkeiten sein kann. Renz-Polster nennt es einfach "das Stillen von Kleinkindern" (Langzeitstillen: Wo ist das Problem?). Wenn ich in Foren lese oder Frauen in Gesprächen zuhöre, scheint es eine kulturelle Grenze zu geben, ab der wohl die meisten schon vom Langzeitstillen sprechen würden - und das ist die Zeit nach dem ersten Geburtstag.
In einer - auch ansonsten sehr interessanten - Diplomarbeit aus dem Jahre 2008 (Hier geht's zum Text) fand ich - passend zu meiner Beobachtung - folgende Angaben: Es werden hier Antworten von interviewten Frauen ausgewertet. Auf die Frage, ab wann man vom Langzeitstillen sprechen kann, lag der Mittelwert bei 15,1 Monaten, wobei die Angaben nach oben und unten weit schwankten. Auch die Autorin selbst definiert das Stillen über ein Jahr hinaus als Langzeitstillen und begründet: "Stillen jenseits des ersten Lebensjahres ist hierzulande kulturell nicht üblich, gilt somit als nicht „normal“ und bedarf daher einer gesonderten Bezeichnung, die auch in dieser Arbeit der Einfachheit halber verwendet wird. Der Begriff „Langzeitstillen“ wird hierzu folgendermaßen definiert: Stillen eines Kindes über das erste Lebensjahr hinaus.Diese Altersgrenze wird gewählt, da ein Kind innerhalb des ersten Lebensjahres auf künstliche Muttermilchersatzprodukte (MMEP) angewiesen ist, sofern es nicht gestillt wird. So lange die Muttermilch durch ein künstlich hergestelltes Nahrungsmittel ersetzt werden muss, kann demzufolge noch nicht von langem Stillen gesprochen werden. Ein weiteres Kriterium ist, dass ein Kind ab dem ersten Geburtstag als Kleinkind bezeichnet wird und damit dem Babyalter entwachsen ist." Über diese Definition kann man streiten, sie zeigt aber, dass es bei uns ganz offensichtlich diese rein kulturelle Grenze um das Ende des ersten Lebensjahres herum gibt, ab der gerne schon vom Langzeitstillen gesprochen wird.

Auf 2. gibt es viele Antworten.

Zunächst die Empfehlung der WHO: in den ersten 6 Monaten voll stillen, dann neben Beikost gern bis zum zweiten Lebensjahr oder auch drüber hinaus, wie Mutter und Kind es wollen. Ich habe auf die Schnelle nichts finden können, was erklärt, wie die WHO auf die "Grenze" von 2 Jahren kommt.

Dann gibt es wohl aus den letzten Jahren (oder sogar überhaupt) nur eine Untersuchung, die sich mit diesem Thema irgendwie wissenschaftlich auseinandersetzt: A. Dettwyler: Der Mensch als Säugetier und das biologisch sinnvolle Abstillalter. Dettwyler interpretiert verschiedene Untersuchungen und Annalysen zu ihrem Thema und führte selbst Untersuchungen durch. Ihre Antworten findet sie aus dem Vergleich mit anderen Säugetieren, v. a. Primaten. Dies ist aber schon das erste Problem. Können wir das? Sie weist auch selbst auf die Probleme ihrer Untersuchungen hin, z. B. auch darauf, dass teilweise die Methoden und somit auch die Ergebnisse der verwandten Untersuchungen mit Vorsicht zu genießen wären. Außerdem erklärt sie auch klar, dass sich aus ihren Ergebnissen keinerlei Empfehlungen herleiten lassen. Sie kommt aufgrund der verschiedenen Fragestellungen und Herangehensweisen (ist bei ihr nachzulesen, führt hier zu weit) auf ein natürliches Abstillalter zwischen 2,8 und 7 Jahren.

Und es gibt noch die Möglichkeit des Kulturvergleiches. Hierzu fand ich bei Renz-Polster: : "Im Durchschnitt aller dokumentierten Kulturen liegt die Stilldauer beim Menschen etwa bei 30 Monaten.", wobei es große Schwankungen gibt. Bei Wikipedia fand ich hierzu: "Der Vergleich des Abstillalters von 64 traditionellen Kulturen, wie er von Katherine Dettwyler und Stuart McAdam in „Breastfeeding: Biocultural Perspectives“, 1995, angestellt wird, kommt zu einer Kurve, deren Scheitelpunkt kurz vor dem 3. Geburtstag liegt.", ebenfalls bei starken Schwankungen. (Quelle)

Die an der Studie zu oben genannter Diplomarbeit beteiligten Frauen wurden auch nach ihrer persönlichen oberen Altersgrenze beim Stillen befragt. Der Mittelwert der Angaben lag bei 3,5 Jahren, bei großen Schwankungen nach oben und unten.

Eins wird hier ganz deutlich: Die Frage, wo das natürliche Abstillalter des Menschen liegt, ist nicht ausreichend untersucht. Es gibt bisher nur Versuche, sich dem Thema zu nähern. Dabei ist noch nicht mal klar, ob die richtigen Fragen gestellt werden, z. B. beim Vergleich mit anderen Säugetieren. Hierzu ein schöner Ansatz von Renz-Polster: "Warum ist beim Menschen die Stilldauer so variabel? Die Antwort ergibt sich aus der singulären evolutionären Nische des Menschen: Stillt eine Tiermutter ab, bevor ihr Kind reif genug ist, um ausreichend Nahrung für sich selbst zu finden, so ist das Kind dem Tod geweiht. Beim Menschen ist das anders: Ein Menschenjunges kann nicht nur dank der Muttermilch überleben, sondern ab einem bestimmten Alter auch mit Kleinkindkost versorgt werden ... Wie stark und wie früh dieser „Ernährungspuffer“ genutzt wurde, hing immer auch von den vorgefundenen sozialen Bedingungen ab." Es "erwiesen sich die Arbeitsbedingungen der Frauen als die weit wichtigere Einflussgröße. Können etwa im Hochland Nepals Frauen ihr Baby zur Arbeit nicht mit aufs Feld nehmen, so wird früher abgestillt. Auch Mütter in Jäger- und Sammlergruppen, die ihre Kinder in der Obhut von Pflegepersonen in einem Lager zurücklassen können, stillen »nur« ein bis zwei Jahre. Hochmobile Jäger- und Sammlergruppen unter rauen Umweltbedingungen (wie etwa die Kung in der Kalahari) dagegen stillen volle drei bis vier Jahre lang, also eher lange." Auch der Einfluß des Vaters und der Gesellschaft auf die Stilldauer sind sehr groß.

Wird es also überhaupt möglich sein, ein natürliches Abstillalter des Menschen festzulegen über die allgemeine Angabe von ca. 2 - 7 Jahre hinaus? Ich persönlich glaube: wohl eher nicht, bin aber natürlich offen für weitere Untersuchungen. Wahrscheinlich ist es aber auch deswegen nicht (mehr) möglich, eine Antwort auf diese Frage zu finden, weil eben unsere Kultur schon zu viel Einfluß auf unsere Natur genommen hat.

Wichtig ist es meiner Meinung nach zu wissen, dass das Stillen über das erste Lebensjahr hinaus in unserer Natur liegt (dafür reicht ein Blick in die Geschichte und in andere Kulturen) und somit normal ist. Das sollte auch stärker in unserer Gesellschaft verbreitet werden


Dettwylers Forschungen in Ehren, aber dass das menschliche Abstillalter irgendwo zwischen dem 2. und 7. Lebensjahr liegt, ist doch auch irgendwo logisch. Sicherlich wird es nicht zwischen 12 und 23 liegen..... Ich selbst wäre gefühlsmäßig wahrscheinlich nicht so hoch gegangen, aber irgendwie sind diese Ergebnisse durch ihre große Breite aussagelos. Mir liegen die Ergebnisse des Kulturvergleiches näher. Hier liegt das Abstillalter im Durchschnitt - bei großen Schwankungen - kurz vor dem dritten Geburtstag. Der Mittelwert der mütterlichen Angaben zu ihren persönlichen oberen Altersgrenze beim Stillen in der zitierten Diplomarbeit liegt bei 3,5 Jahren. Zwar gibt es immer große Schwankungen, die man ja mit Renz-Polster gut mit der jeweiligen Kultur, dem sozialen Umfeld oder einfach der Individualität erklären kann, aber ein Durchschnittswert zeichnet sich doch mit dem dritten Lebensjahr ab.

Der 3. Punkt ist schwierig. Offenbar gibt es schon einen Zusammenhang zwischen den beiden Begriffen "natürliches Abstillalter" und "Langzeitstillen". Rein gefühlsmäßig bezeichnet man wahrscheinlich als "Langzeitstillen" das, was über die Zeit hinausgeht, die man persönlich als obere Grenze der Stillzeit ansieht. Das ist bei vielen das Ende des ersten Lebensjahres, bei anderen später, bei wenigen sehr viel später.

Ich persönlich würde alles unter 3 Jahre als ganz normale Stilldauer bezeichnen. Das heißt natürlich nicht, dass jede Frau so lange stillen muß. Ich würde mit dieser Antwort nur gern erreichen, dass sich irgendwann einmal im Bewußtsein der Menschen, die ja heutzutage noch oft bei 6 gestillten Monaten ganz verständnislos sind, einschleicht, dass das Stillen weit über das erste Lebensjahr hinaus ganz normal ist

Insofern nutze ich das in meinen Augen durchschnittliche menschliche Abstillalter auch als Grenze des "Normalen/Üblichen" und bezeichne alles, was darüber liegt, als Langzeitstillen.

Mein Fazit: Ich glaube, dass es ein natürliches Verhalten von uns modernen Menschen ist, Vorgänge und Abläufe zeitlich zu fixieren, so dass es wahrscheinlich immer darauf hinauslaufen wird, das verschiedene Menschen verschieden lange Stillzeiten nicht mehr als normal ansehen und auch sprachlich von dem "Normalzustand" trennen werden. Insofern wäre es wahrscheinlich sogar ratsam, den Begriff Langzeitstillen ordentlich zu definieren. Damit wird man sich aber sicher schwer tun, wenn man die natürliche Stilldauer des Menschen zugrundelegen will. Außerdem wird es immer bedeuten, eine bestimmte Zeit der Stillzeit außerhalb der Normalität zu stellen, was sicher auch nicht ratsam ist. Man muß dann immer darauf hinweisen, dass es sich um eine außergewöhnlich lange aber deswegen nicht unnormale Länge der Stillzeit handelt.

Kommten wir also zu 4.: Das Wort "Langzeitstillen" hat für mich überhaupt keine negative oder abwertende Bedeutung. Es sagt lediglich aus, dass man länger stillt als es bei uns gemeinhin getan wird. Wenn jemand 7 oder mehr Jahre stillt, liegt das weit über dem Durchschnitt, ist aber dennoch - wenn man von den überall möglichen sozialen Störungen im Verhalten von Mutter und/oder Kind absieht (was ja Langzeitstillmüttern gern vorgeworfen wird) - völlig normal.


Mein Fazit:

Ich denke, das Wort "Langzeitstillen" hat sich schon so sehr eingebürgert, dass es wahrscheinlich nicht mehr aus unserem Wortschatz wegzudenken ist. Besser wäre es sicherlich schon, immer nur vom Stillen zu sprechen, egal wie lange es dauert. Aber ob man es nun speziell benennt oder nicht, langes Stillen wird (ebenso wie - zu - kurzes oder gar kein Stillen) immer heftig diskutiert werden. Mir geht es vor allem darum, dass nicht schon das Stillen ab dem ersten Lebensjahr als langes Stillen angesehen wird. Es wäre schön, wenn sich ein späterer Zeitpunkt, ab dem man vom "Langzeitstillen" spricht, einbürgern würde. Das dritte Lebensjahr scheint mir aus oben beschriebenen Gründen ein guter Zeitpunkt zu sein. Man erfasst außerdem damit den weitaus größten Teil der Stillenden in unserer modernen Gesellschaft, womit (fast) alle als normal stillende Frauen bezeichnet werden würden. Wie lange es über diese Zeit hinausgeht, sollte offen bleiben. Ein verschwindend geringer Teil der Stillenden würde somit tatsächlich langzeitstillen und ich denke, diese Frauen haben für sich schon lange vor dem dritten Lebensjahr entschieden, dass dies völlig normal ist, egal wie lange es dauern sollte, bis Mutter und Kind gemeinsam diese schöne Zeit in ihrem Leben beenden.

Ich freue mich über eine Diskussion zum Thema, denn ich erhebe hier überhaupt keinen Anspruch auf der Weisheit letzten Schluß.

Liebe Grüße

Angela

Samstag, 6. Oktober 2012

Weltstillwoche 2012

Hallo,

sooooo, nun ist sie schon wieder (fast) vorbei - die diesjährige Weltstillwoche.

Seit letztem Jahr hat sich (hier) viel getan. Ende letzten Jahres haben einige engagierte Potsdamerinnen begonnen, das Netzwerk "Stillen in Potsdam" aufzubauen: www.stillen-in-potsdam.de . U. a. wollen wir die Potsdamer Aktionen zur Weltstillwoche gemeinsam koordinieren und präsentieren. Wir stehen noch ganz am Anfang, aber immerhin hatten wir schon eine Aktion - unseren Kreativwettbewerb zur Weltstillwoche. Es gab auch einige schöne Einsendungen und gestern haben wir innerhalb unseres Aktionstages zur Weltstillwoche (auch hier in der Presse erwähnt :-) die Preise überreicht (Fotos und natürlich auch die Beiträge veröffentlichen wir auf unserer Netzwerkseite www.stillen-in-potsdam.de).

Ich bin insgesamt sehr zufrieden, auch wenn die Organisation und Ausführung noch verbesserungswürdig ist. Wäre ja auch komisch, wenn gleich zu Beginn alles perfekt klappen würde.

Als nächstes werden wir uns in den weiteren Aufbau unserer Homepage stürzen, sie mit Potsdamer Angeboten füllen usw. Ich freue mich auf die weitere Arbeit im Netzwerk. Interessierte sind willkommen! :-)

Liebe Grüße und noch einen schönes Wochenende!

Angela

Donnerstag, 2. August 2012

Der gewisse Time-Artikel

Hallo,

was ich schon lange mal sagen wollte: Ich kenne natürlich den umstrittenen Time-Artikel mit dem gestillten 4jährigen. Ich habe mich da ganz bewußt rausgehalten und nichts dazu gepostet. Meine Meinung zum Thema gebe ich hier sowieso schon kund und den vorübergehenden Hype der Öffentlichkeit (vor allem der Medien) muß ich ja nicht teilen.

Das einzige, was ich zu sagen hätte: Ich bin kein Freund von irgendwelchen "Schulen" im Sinne von bestimmten Lehrmeinungen oder bestimmten Erziehungsrichtungen. Ich nehme mir von allem das heraus, was ich für richtig halte bzw. variiere, wie es eben in unser Leben paßt. Und so paßte eben das Langzeit- und Tandemstillen in unser Leben, ohne dass ich das mit Lehrmeinungen untermauern muß. Natürlich haben diese ihren Einfluß. Würde es ein für mich stichhaltiges Argument dagegen geben, würde ich meine Meinung überdenken. Gibt es aber nicht. :-D

Aber es ist eben nicht so, dass ich mein Leben aufgrund bestimmter Lehrmeinungen auf diese hin ausrichten würde, wenn sie gar nicht in unser Leben passen würden. Beispiel: Wir haben ein Familienbett und ich finde das auch super. Wäre es aber aus irgendwelchen - mir allerdings unerfindlichen - Gründen gar nicht mein Ding, würde ich auch gegen mein Wissen um die positiven Aspekte kein Familienbett besitzen.

Liebe Grüße!

Angela

PS: Wenn ich es so überdenke, kann ich mir allerdings überhaupt nicht (mehr) vorstellen, meine Kinder (als Säuglinge und Kleinkinder) allein schlafen zu lassen. Es täte mir unendlich Leid.

Dienstag, 19. Juni 2012

Ich war in der Zeitung.....

... naja - kurz zitiert jedenfalls.

Hier ein Artikel in unserer MAZ: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12343687/64289/Um-das-Langzeitstillen-wird-gestritten-Die-Dauer-ist.html

Ich finde es schade, dass der Kritik mehr Raum gegeben wird als der Zustimmung, außerdem finde ich es schon geradezu eine Frechheit, lang stillenden Müttern ein latent erotisches Interesse zu unterstellen. Eigentlich lächerlich, wenn's nicht so traurig wäre. Unsere Gesellschaft hat mit körperlicher Nähe ein echtes Problem.

Angela

Mittwoch, 6. Juni 2012

Nochmal Betreuungsgeld

Hallo,

hmmmm, das ist eine schwierige Sache.

Meine Meinung hat sich eigentlich generell nicht geändert, trotzdem neige ich jetzt dazu, gegen das Betreuungsgeld zu sein. Ich empfinde es immernoch als eine Anerkennung für Familien, die ihre Kinder aus Überzeugung bis zu 3 Jahren zu Hause lassen, aber es ist ja, wie ich auch schon gesagt habe, viel zu wenig. Außerdem sollen gerade die Ärmsten, ALG-II-Empfänger, wieder mal ausgeschlossen werden. Und wenn ich da an die bürokratischen Probleme beim Bildungspaket denke, glaube ich, dass der Aufwand für die Verwaltung des Betreuungsgeldes nicht viel geringer sein wird, was letztlich viel zu viel ist.

Hier nochmal ein paar Gedanken dazu: Heute las ich einen Artikel bei freitag.de, der im Prinzip das aussagt, was ich denke: Zitat: "Um zu verstehen, warum dieses Betreuungsgeld so zynisch ist, muss man zwei Dinge unterscheiden: Es gibt Menschen, die entscheiden sich bewusst gegen eine Betreuungseinrichtung; andere fühlen sich dazu gezwungen, weil es zu wenige Kitas gibt und zu wenige neu entstehen. Derzeit fehlen 160.000 Plätze, um genau zu sein! Dass diese Lücke ab 2014 mit einer lächerlichen Zahlung von 150 Euro vom 13. Lebensmonats eines Kindes an, – also nach Ablauf des Elterngeldes – geschlossen werden soll, ist angesichts des tatsächlichen Ausfalls an Einnahmen für eine Familie ohne Kitaplatz ein blanker Hohn." Was mir hier fehlt, ist die Frage, warum viele Eltern ihre Kinder frühzeitig in die Kita geben müssen. Hier steht nur, sie würden sich gezwungen fühlen, die Kinder zu Hause zu behalten, weil sie keinen Krippenplatz finden, aber ich kenne eine Menge Eltern, die sich gezwungen fühlen, ihre Kinder in die Kita zu geben, weil sie sonst ins finanzielle Abseits geraten. Ich kenne keine Zahlen, jedoch habe ich die Aussage "ich muß nach einem Jahr wieder arbeiten und leider deshalb mein Kind weggeben." so oder ähnlich des öfteren gehört.

Folgenden Satz finde ich zum einen absolut richtig, zum anderen eine bodenlose Freichheit (was ja auch zeigt, wie schwierig das Thema ist): "In Wahrheit müsste man ein Gesetz beschließen, das diesen Eltern eine Entschädigung zahlt. Dabei sollte das letzte Einkommen der betreuenden Person VOR der Geburt berücksichtigt werden, das ja im Antragsverfahren zum Elterngeld sowieso ermittelt wurde. Genau dieselbe Summe hat der Staat ab dem 13. Monat zu 100 Prozent bis zu jenem Zeitpunkt zu zahlen, ab dem es für das Kind endlich einen Kitaplatz gibt." Eine Entschädigung dafür zu verlangen, dass man das Kind zu Hause behält? Ein schreckliches Wort in diesem Zusammenhang. Es impliziert ja, dass es nicht richtig ist, Kinder bis zu drei Jahren zu Hause zu behalten, und die Eltern sogar dadurch geschädigt werden (finanziell mag das ja stimmen, aber wer sich durch seine Kinder geschädigt fühlt, sollte keine bekommen!). In meinen Augen zeigt das deutlich, wie schief die gesellschaftliche Sicht auf Familie heutzutage ist. Auf der anderen Seite finde ich die Forderung absolut gerechtfertigt. Nur das wäre gerecht und würde den Eltern die freie Wahl geben, zu Hause zu bleiben oder arbeiten zu gehen. Noch dazu müßte Frauen (oder auch Männern), die sich entscheiden, so lange dem Beruf ferzubleiben, durch diverse staatliche Maßnahmen (Weiterbildung, Erleichterungen für Firmen, die diese Menschen [wieder] einstellen usw.) der Wiedereinstieg erleichtert werden. Zudem muß diese Wahl-Möglichkeit generell auch ALG-Empfängern zugebilligt werden, die dafür auch genügend Geld bekommen müssen.

Auch wenn mir der Artikel an der einen oder anderen Stelle sauer aufstößt, diesem Satz kann ich dann nur zustimmen: "Die Wahl zwischen Job und Familie ist aber nur dann tatsächlich frei, wenn Arbeit und Familie gleich bewertet werden."

Quelle: Taschengeld für Mutti - Artikel bei freitag.de

Was mich sehr nervt sind die Aufrufe gegen das Betreuungsgeld, die nur eine Seite sehen, und das leider oft auch noch im Namen der Kinder oder der Familien: Das sieht dann so aus: "Denn wir brauchen das Geld dringend für den Ausbau von Kita-Plätzen. Das gilt umso mehr, vor dem Hintergrund dass die angestrebte Betreuungsquote von 35% unter dem heutigen Bedarf zurückbleibt. Wir brauchen keine Anreize, Kinder von zusätzlicher Förderung fernzuhalten und vor allem Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erschweren. Für mehr und für bessere Betreuungsangebote!"

Nein, verdammt noch mal, das will ich nicht! Was soll das überhaupt heißen - "Kinder von zusätzlicher Förderung fernzuhalten"? Was für eine Arroganz! Ich fühle es so, dass ich meine Kinder, wenn ich sie erst mit drei Jahren in die Kita gebe, von Überforderung/Überreizung und reiner Grundversorgung ohne die nötige Nähe von wichtigen Bezugspersonen fernhalte! Das mag nicht jeder so sehen, muß auch nicht. Aber Mütter (bzw. Eltern), die so wie ich denken, werden da in eine Ecke gestellt, die mir sehr mißfällt... Um es milde auszudrücken.

Noch so ein Satz "Investitionen in Kitas und Krippen, in mehr Plätze aber auch in mehr Qualität, sind eine wichtige Voraussetzung, dass alle Kinder gut gefördert und betreut werden." Wie Bitte? So, so - ich dachte immer, das wäre die Familie.

"Fehlende Betreuungsplätze sind das größte Hindernis für Eltern, im Beruf den Anschluss zu halten." Der Zusammenhang gefällt mir nicht. Es ist in der Realität leider so, dass Frauen wie ich, die sehr lange zu Hause bleiben und viele Kinder haben, auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben. Das liegt aber an den Firmen, die keine Mütter einstellen wollen. Natürlich bin ich auch lange aus dem Beruf und bräuchte sicher eine Weile, mich wieder einzuarbeiten, aber ich bin über die Jahre nicht blöd geworden. Was ich jetzt aber nur noch angeboten bekomme, sind Zeitarbeit oder 400-Euro-Jobs. Die Qualifikation soll dann auch noch hoch sein, der Studenlohn ist miserabel. Aber natürlich muß sich der Wiedereinstieg in den Beruf auch lohnen. Solche Jobangebote gehören endlich verboten, das muß staatlicherseits reguliert werden. Die Angst davor wird viele Frauen lieber rechtzeitig in den Beruf zurückkehren lassen, auch wenn sie eigentlich noch gern länger zu Hause geblieben wären.

"Der Zugang zu eigenständigem Erwerbseinkommen ist der beste Schutz vor Armut." Das ist richtig, jedoch sollte das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehen! Viele Frauen empfinden das nun mal in meinen Augen ganz richtig, wenn sie ihre Kinder mit schlechtem Gewissen so früh in die Kita/Krippe geben, weil sie eben nicht anders KÖNNEN.

"Echte Wahlfreiheit gibt es nur mit guten Kitas und ausreichend Plätzen." - und das ist falsch! Da kann ich nur den obigen Satz wiederholen: "Die Wahl zwischen Job und Familie ist aber nur dann tatsächlich frei, wenn Arbeit und Familie gleich bewertet werden."

Quelle: "http://neinzumbetreuungsgeld.de/.

Was wollen gerade diese Frauen- und Familienorganisationen sowie ausgerechnet mehr oder weniger linken/sozialen (!) Parteien und Gruppierungen eigentlich damit sagen? Dass alle Frauen nach dem ersten Lebensjahr ihres Kindes so schnell wie möglich wieder arbeiten WOLLEN und ihre Kinder mit fliegenden Fahnen GERN in Fremdbetreuung geben? Das glaube ich nicht. Hier schießt z. B. der Feminismus klar über das Ziel hinaus, denn er schließt damit alle Frauen aus, die andere Prioritäten setzen. Aber, das ist schon wieder ein anderes Thema.

Nein, nicht - NUR - für mehr und für bessere Betreuungangebote (die natürlich auch in bestimmten Gebieten fehlen und gebraucht werden), sondern FÜR DIE WAHLFREIHEIT, so wie oben geschildert!

So, genug Lesestoff, ich muß jetzt hinter den Herd und meinen armen, vernachlässigten und ungeförderten Kindern etwas zum Essen kochen.

LG Angela

Sonntag, 29. April 2012

Geburtsvideo

Hallo nochmal,

nochmal zum Thema Geburt:

Ich habe letztens ein Video bei Facebook gefunden, dass ein paar super schöne Geburten zeigt. Die Umstände finde ich jetzt nicht sooooo toll - Krankenhaus, liegend und halbliegend, ein Haufen medizinisches Personal. Aber: Man ließ die Frauen machen und es waren wirklich gute Geburten. Toll finde ich auch, dass Kinder dabei waren. Ich glaube, ich würde das (jetzt) auch machen, wenn ich noch mal ein Kind bekäme.


Hier der Link zu einem meiner Facebook-Accounts, wo Ihr das Video findet. Leider kann ich es weder downloaden noch direkt verlinken. Zum leichteren Finden habe ich das entsprechende Foto eingefügt - einfach bis dahin runterscrollen. (Warnung, es wird alles ganz deutlich gezeigt, vielleicht nichts für Unvorbereitete oder Leute mit schwachen Nerven. :-) ):

Geburtsvideo

Bis bald!

Angela


Geburt und Stillen im Film

Hallo,

vor zwei Tagen habe ich wieder mal einen Film - "Männerherzen 2" - gesehen, in dem auch geboren wurde. Und ich muß sagen, ich verstehe nicht, warum das nicht realistischer dargestellt wird. Es ging ja hier nicht um irgendeine besonders schwierige oder anders auffällige Geburt (allerdings waren es Zwillinge), sondern um eine ganz normale. Schon der Anfang - Frau krümmt sich plötzlich vor Schmerz - ist so falsch. Wenn dies mal passiert, handelt es sich doch höchstwahrscheinlich um eine Art Notfall, denn normalerweise beginnnen irgendwann Wehen, die zunächst nicht so schmerzhaft und eine ganze Weile recht erträglich sind.
Dann gab's im Kreißsaal hektisches Geschrei. Die Geburt selbst wurde dann nicht gezeigt. Dass eine normale Geburt stundenlanges Warten und Wehenarbeit und viel Besinnung der Frau auf sich selbst und ihren Körper bedeutet, kam gar nicht zum Ausdruck. Wenn es nicht möglich ist das irgendwie darzustellen, sollte man solche wilden Geburtsszenen meiner Meinung nach lieber weglassen. Die Handlung hätte es nicht gestört.
Danach ging es auch nicht besser weiter. Die Kinder hatten praktisch noch im Kreißsaal einen Nuckel (auf jeden Fall eins, wenn ich mich recht erinnere) und einige Tage später zu Hause gab Papa die Flasche. Die Frau im Film war Webdesignerin, die hätte so gut ein Baby auf dem Schoß an der Brust - am PC arbeitend - halten können (Habe ich ständig so gemacht).
Ich finde es soooo schade, dass als Normalität nicht eine halbwegs realistische Geburtssezenerie und das Stillen gezeigt werden. Das würde vielleicht etwas ändern im Denken der Leuten, die diese Filme sehen und das Gezeigte als Noarmlität in unserer Gesellschaft wahrnehmen.
Kein Wunder, dass die jungen Leute dann ganz überrascht sind, dass Geburt ja ganz anders ist, bzw. das Stillen irgendwo in der Esotherikecke verorten.
Der Handlung der Filme würde es ja keinen Abbruch tun, ein wenig mehr an der Realität zu bleiben und als normal zu propagieren, was gut und richtig ist (Stillen). Das soll ja keine Vorschrift sein, dass jede Frau unbedingt stillen muß, aber wenn man von klein auf Filme sieht bzw. eine Umwelt wahrnimmt, in der halbwegs natürliche Geburten und Stillen normal sind, kommt man u. U. erst gar nicht auf andere Gedanken, wenn man selbst mal schwanger ist.
"Männerherzen 2" ist ja hier nur ein Beispiel, bei dem es mir irgendwie besonders auffiel. Gestern z. B. sah ich "Happy new year" - da wurde das Ganze irgendwie viel normaler dargestellt - mit ewigem Warten auf die Wehen inkl. entsprechender Manipulation :-) (Kind sollte aufgrund einer avisierten Gelsprämie unbedingt an Silvester um Mitternacht kommen), es gab einen Blasensprung und es ging insgesamt viel weniger hektisch und aufgeregt zu. Vor allem haben sich die Frauen nicht sofort vor Schmerzen gerkümmt. Stillen habe ich nicht gesehen, aber auch kein Fläschchen. Allerdings gingen die Geburten ein wenig schnell. Es kann sich nur um 3 -5 Stunden ab Wehenbeginn gehandelt haben. Tja, Filme werden nie ganz realistisch sein, aber ich würde mir wünschen, die Filmemacher würden ein wenig mehr darüber nachdenken, was sie uns so als Normalität verkaufen.
Das mußte ich mal los werden und jetzt geht's mit den Kindern raus - Eis essen!

Bis später!

Angela

Sonntag, 22. April 2012

Ausbildung Stillberaterin in Potsdam

Hallo Ihr,

schon lange wollte ich darauf hinweisen:

Bei der AFS kann man eine Ausbildung zur Stillberaterin absolvieren. Falls in Potsdam und Umgebung genügend Teilnehmerinnen zusammenkämen, würde ich mich um die Organisation kümmern.

Nähere Infos hier.

Bei Interesse sendet mir eine Mail an info(at)umstandshalber.com.

Bis dann!

Angela

Vom normalen Neugeborenen und warum Muttermilch mehr ist als Nahrung

Hallochen,

hier ein Link zu einem eindringlichen Artikel einer amerikanischen Kinderärztin:

Vom normalen Neugeborenen und warum Muttermilch mehr ist als Nahrung

- erschienen in der letzten "Stillzeit" - der Fachzeitschrift der AFS (Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen).

Viel Spaß beim Lesen!

Angela

Donnerstag, 19. April 2012

Betreuungsgeld

Hallo,

ich muß auch mal ein paar Gedanken über das geplante Betreuungsgeld loswerden. In den Medien hört man ja immer nur, dass nur ungebildete Hartz-IV-Empfänger dieses in Anspruch nehmen werden, weil sie dann ach noch so viel mehr Geld hätten und nicht arbeiten müßten. Außedem las ich gerade in einem Artikel bei web.de, dass unsere Nachbarländer (hier Skandinavien) schlechte Erfahrungen mit dem Betreuungsgeld gemacht hätten (Quelle: Hier geht's zum Artikel). Ich war gespannt, fand aber nur diese Sätze: "Demnach wird das Betreuungsgeld in Finnland, Norwegen und Schweden vor allem von Müttern mit geringem Einkommen, niedrigem Bildungsniveau und Migrationshintergrund in Anspruch genommen.
Die in Betreuungseinrichtungen angebotene frühkindliche Bildung komme deren Kindern daher nicht zugute. Eine Folge sei zudem, dass mehr Frauen auf Berufstätigkeit verzichteten - in Finnland ebenfalls vor allem Frauen mit Migrationshintergrund."

AAAAlso: Zunächst mal meine Frage, wo hier genau die negativen Aspekte liegen? Na klar brauchen gerade die Frauen mit geringem Einkommen dieses Geld. Und auch bei Migrationshintergrund wundert mich das aufgrund des ganz anderen Familienselbstverständisses, das diese Familien oft haben, nicht. Und Eltern mit niedrigem Bildungsniveau müssen nicht zwangsläufig schlechte Eltern sein. Genau das wird aber hier wieder und wieder suggeriert. Die Unterstellung ist, diese Frauen nehmen das Geld und verweigern ihren Kindern die ach so großartige Betreuung in öffentlichen Einrichtungen.

Was aber brauchen Kinder zwischen 0 und 3 am meisten? Die Familie, so sieht's aus. Was bitte sollen diese kleinen Wesen mit frühkindlicher Bildung? In dieser Zeit spielen ganz andere Entwicklungen eine Rolle. Zugegebenermaßen kommt Vernachlässigung vor und das ist schlimm und traurig, aber pauschal alle Mütter zu verdächtigen, die das Betreuungsgeld in Anspruch nehmen und ihr Kind lieber zu Hause lassen, ist eine Frechheit und ganz sicher auch nicht richtig.

Wir haben unsere 4 Kinder auch jeweils bis zum 3. Lebensjahr zu Hause behalten und das aus der Überzeugung, dass so frühe Fremdbetreuung nicht förderlich ist. Mit zweien haben wir es sogar früher probiert und mußten feststellen, dass sie nicht reif dafür waren. Ich finde es immer wieder traurig, wenn ich sehe, wie diese kleinen Wesen in unserer Krippe abgegeben werden und weinen oder draußen "beim Spielen" völlig orientierungslos hin und her laufen, weil sie den Anspurch, mit anderen Kindern zu spielen, überhaupt noch nicht haben. Sie werden dort sicher gut versorgt, aber ihr Bedürfnis ist klar, zu Hause bei ihren Bezugspersonen zu bleiben.

Unsere Kinder haben um das 3. Lebensjahr herum mehr oder weniger deutlich gezeigt, dass sie nun reif für die Kita waren. Sie wollten soziale Kontakte knüpfen und waren schnell bereit, ohne Trennungsschmerz in der Kita zu bleiben. So konnten wir sie auch guten Gewissens dort lassen. Die Kita finde ich sehr gut für unsere Kinder und hier ist auch noch genug Raum und Zeit, um z. B. Migrationskindern gutes Deutsch beizubringen und anderes.

Das Dumme ist nur, dass an ein berufliches Weiterkommen mit so langen Erziehungspausen in der Regel nicht zu denken ist, die Folge ist Armut. So sieht's aus. Was man dann noch bekommt, sind Mini-Jobs oder Zeitarbeit, pures - und leider staatlich unterstützes - Lohndumping. Wer das nicht will oder sich aufgrund seines Lebensstils nicht leisten kann, wird sein Kind in die Krippe geben, um seine gut bezahlte Arbeit zu behalten, um Raten weiter abzahlen zu können usw. Dass dies aber ein wirkliches Bedürfnis der meisten Mütter sein soll, kann ich nicht glauben. Mütter, die so gehandelt haben und mit mir sprachen, fühlten sehr wohl, dass es zu früh war, aber auch, dass sie keine Wahl hatten.

Es ist also die Folge staatlicher Politik, dass Frauen, die ihre Kinder bis zu 3 Jahren zu Hause behalten würden, es nicht tun können, weil sie sonst Gefahr laufen, Geringverdiener zu werden oder gar nicht mehr zurück in den Beruf zu finden. 150 Euro im Monat werden diese Frauen wohl kaum umstimmen. Hier müßten Gesetze her, die Frauen - auch nach 3 Jahren und mehr - beim Wiedereinstieg in den Beruf richtig unterstützen. In Anspruch genommen wird das Geld also automatisch von Frauen, die sowieso nicht viel verdienen oder gar nicht arbeiten oder von Frauen, die aus Überzeugung 3 Jahre zu Haus bleiben und die daraus folgenden Einschränkungen in Kauf nehmen - so wie bei uns. Beide Gruppen können das Geld sehr gut gebrauchen. Dass dieses Geld dann nicht der Familie bzw. den Kindern zu Gute kommt, ist zunächst nichts mehr als eine Unterstellung.


Wir haben uns - wie gesagt - bewußt entschieden, die Kinder zu Hause zu behalten. Die Folge war, dass ich natürlich auch nur geringfügig arbeiten konnte und eine Karriere gar nicht in Erwägung zu ziehen brauchte. Der Sinn des Ganzen ist ja nicht, dass die Kinder zu Hause sind, ich aber arbeiten gehe...Und wenn der Mann richtig eingespannt ist, muß die Frau halt ganz oder zum großen Teil zu Hause bleiben. Die Folge der staatlich unterstützten Lohnpolitik ist aber, dass EIN Gehalt nicht mal ansatzweise für die Familie reicht, was in meinen Augen aber der Fall sein sollte. Gerade für Familien mit vielen Kindern finde ich es generell wichtig, dass wenigstens ein Elternteil weniger arbeitet, um die Familie zu managen. Die Vereinbarkeit von der Karriere (beider Elternteile) und einem gut funktionierenden Familienleben halte ich für ein Märchen, dass uns Frauen zudem ganz schön unter Druck setzt. Ich kenne genug Akademikerhaushalte, wo die Kinder durch Aupairs betreut werden. Ist das erstrebenswert? Für uns nicht. Wir wollen - im wörtlichen Sinne - unsere Kinder groß werden sehen und ihnen dabei auch tatsächlich zur Seite stehen.

Wenn Frauen (oder auch Männer) sich wegen der Familie gegen eine Berufstätigkeit entscheiden, dann wird das in der Gesellschaft gleich negativ gesehen - siehe obiges Zitat. Eigentlich liegt das aber in unserer Natur - bei der/dem einen mehr, bei der/dem anderen weniger. Und es sollte (vor allem finanziell) möglich sein! Hier sind staatliche Maßnahmen gefragt!

Um zum Thema zurückzukommen. Ich begrüße das Betreuungsgeld. So viele Studien zeigen, dass Familien mit Kindern beinahe automatisch in Richtung Armut abrutschen. Arm heißt aber nicht automatisch asozial, nicht fürsorglich oder dumm. Dass es aber deprimiert, resigniert oder phlegmatisch machen kann, ist ja wohl klar. Problemfamilien wird es immer geben und da muß auch hingeschaut werden, aber 150 Euro im Momat mehr oder weniger - das wird nicht viel verändern. Auf der einen Seite reicht Geld allein sowieso nicht, um Problemfamilien wirklich zu helfen. Auf der anderen Seite ist es so ein geringer Betrag, dass man dafür wohl kaum sein Leben ändert und z. B. plötzlich nicht mehr arbeiten will, wenn man vorher ein karriereorientierter Mensch gewesen ist.


Es wird aber finanzielle Nöte lindern, gerade dort, wo sie notgedrungen auftreten.

Ich würde mir andere staatliche Maßnahmen mehr wünschen, z. B. die Sorge für gerechte Löhne, bin aber nicht besonders zuversichtlich diesbezüglich.

So, vielleicht ist nicht alles ganz rund, aber ich hoffe, ich werde verstanden.

Alles Liebe!

Angela

Mittwoch, 4. April 2012

Info-Heft "Schwanger stillen - Tandemstillen"

Hallo,

die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen - AFS - hat 2004 ein Heft zu unserem Thema herausgebracht.

Neben vielen fachlichen Informationen findet Ihr darin auch ganz unterschiedliche Erfahrungsberichte von Frauen, die zwei Kinder gestillt haben.



Hier könnt Ihr das Heft für 3,50 Euro zzgl. Versandkosten erwerben:

>>>Schwanger stillen - Tandemstillen<<<

Viel Freude beim Lesen!

Angela

Montag, 2. April 2012

Stillen und Gestationsdiabetes

Hallo,

wie ich schon in unserer Stillgeschichte beschrieben habe, hatte ich ja wahrscheinlich schon in meiner dritten, sicher aber in meiner vierten Schwangerschaft einen Schwangerschaftsdiabetes.

Gegen Ende meiner dritten Schwangerschaft wuchs mein Bauch ins Unermeßliche, meine Gynäkologin machte zwar einen einfachen Zuckertest, der fiel allerdings negativ aus. Als ich dann schon einige Tage über den Termin und zu einer Routineuntersuchung ins Krankenhaus gegangen war (da meine Hebamme, mit der eine Hausgeburt geplant war, leider nicht konnte), teilte man mir dort mit, dass mein Sohn ein sehr großes Kind wäre und sie mir zu einem Kaiserschnitt raten würden.

Das war alles sehr schwierig für mich, denn man "drohte" mir eben auch mt Verletzungen meines Kindes während der Geburt (wegen seiner Größe). Also ließ ich mich auf den vorgeschlagenen Kaiserschnitt ein und knabbere bis heute daran. Dies soll jetzt aber nicht Thema sein, sondern die Zeit nach der "Geburt".

Aufgrund einer befürchteten Unterzuckerung meines Sohnes, bekam er vorsorglich eine Glukoselösung "gebechert". Ich lies es geschehen, da ich infolge des Kaiserschnittes kaum in der Lage war, mich um mehr als mich selbst zu kümmern.

In der letzten Stillzeit, herausgegeben von der AFS, kann man hierzu lesen (ich verlinke den Artikel am Ende): "Um der Unterzuckerung und einer möglichen Trennung des Neugeborenen von der Mutter vorzubeugen, muss das Kind daher sehr schnell nach der Geburt kohlehydrathaltige Nahrung erhalten – und dies ist die von Natur aus vorgesehene Neugeborenennahrung: die Milch der eigenen Mutter! ... Muttermilch, aber auch der gleichzeitige direkte Hautkontakt hilft, den Blutzuckerspiegel schnell zu stabilisieren. Dies gilt auch für die Tage nach der Geburt.".

Warum wußte man das in diesem Krankenhaus nicht bzw. handelte nicht danach? Mir wären viele Probleme vielleicht erspart geblieben.

Mich ließ man - ganz im Gegenteil dazu - die ersten Stunden gar nicht stillen. Ich hatte eine PDA und hätte eigentlich gleich danach stillen dürfen. Das war sehr schwierig für mich. Letztlich begann er aber doch zu trinken. Es schien ihm aber Schwierigkeiten zu bereiten, richtig anzudocken.

Das Risiko von Stillschwierigkeiten wird allein schon durch einen Kaiserschnitt erhöht (Anpassungsschwierigkeiten, Zustand der Mutter) und dann hat man es in meiner Geburtsklinik auch noch erschwert durch das Vermeiden des sofortigen Stillens. Leider gab es auch keine besondere Stillberatung oder -hilfe. Als ich einmal äußerte, dass mein Sohn nicht richtig andockt, hat eine Schwester ihn zwar mittels eines Handgriffes richtig andocken lassen, mir jedoch nichts erklärt oder mir geholfen, es selbst hinzubekommen.

Ich hatte nach der Entlassung noch sehr lange mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, bekam erst wunde und dann offene und blutige Mamillen (ich mag das Wort Brustwarze nicht besonders). Ich denke, bei einem besseren Umgang mit dem Stillen in dieser Klinik wäre vielleicht alles wesentlich besser verlaufen. Zum Glück hielt ich durch und hatte mit meinem Sohn eine sehr schöne Stillzeit.

Natürlich ist es richtig, das Baby gut zu überwachen, aber ich kann Euch nur ans Herz legen, Euer Baby gleich nach der Geburt anzulegen! Damit wirkt Ihr der u. U. völlig sinnlosen Gabe von Glukose entgegen und vermindert die Gefahr von Stillschwierigkeiten. 

Alles Liebe!

Anglea

Link zum Artikel in der Stillzeit: Die besondere Bedeutung des Stillens bei Frauen mit Diabetes oder Schwangerschaftsdiabetes

Samstag, 31. März 2012

Sehr schöner Artikel in der "Welt online": Stillen hat nichts mit Ideologie zu tun - wie wahr!

Hallo,

ich habe heute einen sehr schönen Artikel in der "Welt online" gelesen, den ich Euch unbedingt zeigen muß. Er bringt eigentlich alles auf den Punkt, leider setzt schon drunter wieder die altbekannte Diskussion ein:


"Stillen hat nichts mit Ideologie zu tun“

Viel Freude beim Lesen!

Angela

Dienstag, 27. März 2012

Ein paar grundsätzliche Dinge zum Thema....

... die ich schon immer loswerden wollte, aber vergaß, sobald ich am PC saß (geht's Euch auch so?).

Hallo erstmal,

ich wollte einige Überlegungen meinerseits zum Tandem- und Langzeitstillen loswerden und versuche, mich kurz zu fassen.

Also: Ich glaube, das Tandemstillen (fast ausschließlich) eine zivilisatorische Erscheinung ist. Zum einen haben wir die materielle Sicherheit, d. h. genug zum Essen, ein Dach über dem Kopf usw., um diese v. a. körperliche Mehrbelastung auf uns zu nehmen. Das sah und sieht bei so genannten Naturvölkern sicher meist anders aus. Zum anderen war es die meiste Zeit in unserer Existenz üblich, nur ca. alle 3 Jahre Nachwuchs zu bekommen. Das liegt schon daran, dass viel länger gestillt wurde, was eine natürliche Verhütung mit sich brachte. Außerdem war es überlebenswichtig für das Kind, dass die Mutter sich nur ihm widmen konnte, so lange es eben nötig war. Und 3 Jahre scheint mir da eine wichtige Grenze zu sein. Nicht umsonst beginnt in diesem Alter der Kindergarten (Krippe ist ein ganz anderes Thema). Also ist es eben während des größten Teils unserer Geschichte gar nicht üblich gewesen, sehr schnell hintereinander Kinder zu bekommen.

Daher empfinde ich das Tandemstillen als Luxus, den ich persönlich und meine Kinder genossen haben, der aber tatsächlich nicht unbedingt natürlich ist.

Was Zwillinge oder gar Mehrlinge betrifft - da kenne ich mich (auch historisch gesehen) nicht so gut aus, denke aber, dass es ganz bestimmt nicht einfach war, und möchte gar nicht über mögliche Lösungen der Altvorderen nachdenken.....

Zum Langzeitstillen wollte ich noch sagen, dass ich hier glaube, dass eine Stillzeit von ca. 3 Jahren durchaus natürlich für uns Menschen ist. Das Dumme ist nur, dass es nicht (mehr) in unsere Zeit paßt und sicher auch deshalb auf so viel Ablehnung stößt. Frau möchte halt bald wieder arbeiten gehen bzw. sich nicht von ihrem Kind abhängig machen/wieder ihre Freiheit genießen. Letzteres habe ich oft gelesen und habe kein Verständis dafür, denn mit einem Kind übernimmt man Verantwortung, bis es eben erwachsen ist. Darauf sollten sich werdende Eltern einstellen - und das bedeutet auch immer ein Stück Abhängigkeit, sei es nun beim Stillen oder später z. B. in der Urlaubsplanung (Schulferien).

Der erste Punkt - die Arbeit - ist da schon schwieriger. Man braucht eben Geld. Und länger als ein Jahr zu Hause zu bleiben ist für viele einfach nicht machbar. Wir haben uns dafür entschieden, aber natürlich mit finanziellen Einbußen bzw. war das auch eine klare Entscheidung gegen irgendeine wie auch immer geartete Karriere (und somit besseren Verdienst). Hier sind eindeutig bessere staatliche Regelungen gefragt. Der Wiedereinstieg in den Beruf für Mütter, die lange zu Hause waren, z. B. muß eindeutig mehr unterstützt werden. Aber das könnte mal ein extra Beitrag werden.....

So, das war's an sich schon.

Alles Liebe für Euch!

Angela

Nachtrag vom 14. Juli 2012:

Hmm, also ich habe mittlerweile so viele alte Fotos von tandemstillenden Frauen gesehen, dass ich wohl überdenken muß, wie natürlich es ist. Offensichtlich wurde es - zumindest in der jüngeren Vergangenheit - des öfteren praktiziert (auch mit zwei verschieden alten Kindern), so dass man vielleicht sagen muß: Wenn die Bedingungen stimmen - genügend zum Essen usw. - ist Tandemstillen eine natürliche Option für die Menschen, was mich natürlich freut. Denn ich habe es ja auch ganz natürlich empfunden, dachte aber trotzdem, es käme erst in unserer mordernen Gesellschaft mit all ihren Bequemlichkeiten vor.

Montag, 26. März 2012

Kleines Video von Zwillingen

Hallo,

hier ein kleines Video vom Tandemstillen. leider nur ganz kurz, aber süß. :-) Ich kann es irgendwie nicht einfügen, daher hier der Link:

Zwillinge Stillen

Viel Spaß beim Ansehen!

Angela

Samstag, 24. März 2012

Noch'n Buchtipp

Hallo,

heute mal ein Buchtipp zu einem sehr schwierigen Thema: Impfen - ja oder nein.

Das Buch von Martin Hirte "Impfen - Pro und Contra" gilt hier als Standardwerk. Er gibt einen kleinen historischen Einblick, zeigt sowohl allgemein als auch für jede Impfung im Einzelnen positive und negative Aspekte auf und schlägt einen alternativen Impfplan vor. Ich persönlich finde es wichtig, dass man sich mit diesem Thema auseinander setzt und auch ein paar Hintergründe über die - ja praktisch hinter allem stehenden - kommerziellen Interessen erfährt.



Eine erhellende Lektüre wünscht

Angela

Zum Zeitplan beim Stillen/Füttern

Hallo,

es gibt eine Langzeitstudie zum Zeitplan beim Stillen/Füttern. Hier ein Link dazu: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.babyfuettern-es-muss-kein-strenger-zeitplan-sein.3504b7c1-94af-445f-b47c-7549e26cf550.html

Und hier noch ein paar Zitate:

"Die Ergebnisse der Studie, die nun im „European Journal of Public Health“ veröffentlicht worden sind: die nach Zeitplan fütternden Mütter hatten angegeben, sich insgesamt besser zu fühlen, wenngleich sie nicht vor Depressionen geschützt waren. Für die Babys bedeutete die Zeitplanfütterung aber, dass sie in den Tests später über alle Altersklassen hinweg um 17 Prozent schlechter abschnitten als ihre nach Bedarf gefütterten Altersgenossen. Beim Intelligenztest hinkten sie im Durchschnitt vier Punkte hinterher."

Sehr wichtig finde ich:

".... stuft Renz-Polster die Studie als wertvoll ein, weil man nie wissen könne, wie sich die Stimmung ändere. „Beim Einschlafen erleben wir ja gerade diesen fatalen Rückschritt in alte Traditionen: Allen Ernstes wird Eltern in einigen Ratgebern empfohlen, ihre Kinder schreien zu lassen, bis sie einschlafen.“

"Dabei sei Selbststeuerung ein zentrales Instrument für die geistige und emotionale Entwicklung des Kindes: Es müsse daher auch selbst Kontrolle ausüben dürfen – und zum Beispiel essen, wenn es hungrig ist."


In diesem Sinne alles Liebe!

Angela

Freitag, 23. März 2012

Ein eindringliches Bild zum Thema Schlafen

Hallo,

dieses Bild bringt die Gefühle auf den Punkt und regt hoffentlich zum Nachdenken an.



Liebe Grüße

Angela

Stillen wirkt schmerzlindernd

Hallo,

es ist zwar nicht neu, soll aber heute hier Erwähnung finden: Stillen unmittelbar um ein Schmerzereignis herum wirkt für das Baby schmerzlindernd.

Bestätigung fand diese Erkenntnis wieder einmal in einer kanadische Studie, die untersuchte, welche Schmerzlinderung bei Impfungen am besten wirkt. Zitat: "So können Säuglinge, die gestillt werden, unmittelbar vor und nach der Impfung an die Brust gelegt werden. Denn: Stillen wirkt schmerzmindernd. Ausgelöst wird dieser wohltuende Effekt durch den beruhigenden Hautkontakt und das Saugen. Der süße  Geschmack der Milch aktiviert überdies körpereigene schmerzstillende Substanzen." - es ist doch immer wieder wunderbar. :-)

Quelle: http://service.mt-online.de/aktuell/gesundheit_aktuell/6448546_Es_tut_nicht_weh_hilft_nicht.html

Bis später!

Angela